So arbeiten wir (remote) an unserer Unternehmenskultur bei hej.build

Über uns
Erstellt: 15.11.23 Aktualisiert: 08.03.26 Lesezeit: 3 Minuten
Hannes Eberlein, Gründer und Geschäftsführer von hej.build, arbeitet konzentriert an einem Tisch in einem Büro, umgeben von zwei Topfpflanzen.

Auf einen Blick

  • Transparenz und klare Regeln bilden das Fundament der Remote-Kultur bei hej.build. Alle haben Zugriff auf alles, offene Kommunikation ist Pflicht.
  • Strukturierte Tool-Landschaft mit Notion, Slack, Google Workspace und Figma sorgt für effiziente Zusammenarbeit und maximale Nähe trotz räumlicher Distanz.
  • Persönlicher Austausch kommt nicht zu kurz: Wöchentliche nicht-berufliche Termine, intensive Onboardings, One-on-One-Sessions und gemeinsame Workations stärken den Teamzusammenhalt.
  • Work-Life-Balance als Prinzip: Arbeitsort und Arbeitszeit sind frei wählbar, solange Projekte, Kund:innen und Kolleg:innen nicht darunter leiden.
Inhaltsverzeichnis

    Wir wurden schon oft gefragt, wie wir es schaffen eine Remote-Unternehmenskultur zu entwickeln. Aus unserer Sicht gibt es dazu ein klares Konzept, einfache Regeln und kleine Routinen, coole Tools und natürlich auch physische Komponenten. Denn auch wir mögen ab und zu eine echte Umarmung.

    Glasklare Kommunikation

    Grundsätzliches zuerst: Von Tag eins an gilt absolute Transparenz. Das heißt, alle haben auf alles Zugriff. Es sei denn, es spricht ein wirklich triftiger Grund (Personalgespräch, Arbeitsvertrag, o.ä.) dagegen. Da wir uns nur selten sehen, gilt: »You can't over-communicate.« Regelmäßiger Austausch und ein offener Umgang mit Herausforderungen, die unsere Arbeit mit sich bringt, thematisieren wir im Team und tauschen uns aus. Klare Regeln ermöglichen maximale Freiheit. Der Begriff »Work Life Balance« hat bei uns Hochkultur: Jede und Jeder von uns darf sich seinen Arbeitsort und -zeit selbst aussuchen, solange weder Projekte, noch Kund:innen, noch Kolleg:innen darunter leiden. Einfach oder? Finden wir auch.

    »You can't over-communicate.«

    Ein kurzes, aber wichtiges Beispiel zu unseren Prozessen und Regeln: Unsere interne Kommunikation läuft über Slack, E-Mails gehen nur nach draußen. Für eine klare Kommunikation gibt es bei uns bis ins kleinste Detail abgestimmte Emojis-Bedeutungen:

    👀 alles klar, habe ich gesehen
    👍 wird erledigt, keine Rückfragen
    ✅ ist erledigt, brauchst nicht mehr nachfragen

    Tools & Tech Stack

    Effiziente und zielorientierte Kommunikation ist für uns das A und O. Arbeitsmaterial, das dafür sorgt, dass eine maximale Nähe erzeugt wird, wie eine sehr gute Kamera oder ein sehr gutes Headset, sind keine Frage der Investition. Wer schreibt schon gerne mit einem Füller, dem die Tinte fehlt ... Welche Tools uns das gemeinsame Remote arbeiten einfach ermöglichen, listen wir im Folgenden auf.

    Notion ist eine der besten Anwendungen für das gemeinsame Erzeugen und Dokumentieren von Inhalten. In diesem Programm kann man Gedanken aus dem Kopf fließen lassen und im Prozess weiter ausarbeiten – auch visuell.

    Google Workspace ist unser berufliches Rückrat: Ob Meetings, unsere Kalendar und Postfächer oder gemeinsame Festplatte – wir arbeiten in der Google-Welt.

    Über Slack läuft unsere gesamte interne Kommunikation. Und jedes Teammitglied hat einen eigenen Tier-Emoji versteht sich:

    🦉🐅🐝🦐🐷🐿️🦄🐢🐙🦊🐬🦒🦔

    Das Programm Figma lässt uns gemeinsam an Projekten arbeiten und scheint dabei keine kreativen noch technischen Grenzen zu haben.

    Keeper verwaltet und sichert unsere Accounts, auch gemeinsame.

    Und Adobe Creative Cloud müssen wir glaube nicht erklären ... 😉

    Video vor Telefon vor Message vor E-Mail

    Erkenntnisse

    Neben allem, was auf beruflich und professioneller Ebene läuft, sitzt vor jedem Bildschirm eine Persönlichkeit. Bei uns ist diese Tatsache so digital mitgedacht, dass wir wöchentlich gemeinsame Termine haben – zu zweit oder zusammen – in denen die beruflichen Dinge einfach mal außen vor bleiben. Vom intensiven Onboarding neuer Kolleg:innen über regelmäßige One-on-One-Sessions bis hin zu den allseits beliebten Workations geht es um uns als hej.Team, das sich aus einem bunten Strauß an unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammensetzt.

    Weil wir schon so häufig gefragt wurden: Ja, wir geben sehr gerne einen intensiveren Einblick in unsere Remote-Arbeitsweise, denn wir sind stolz auf die Qualität unserer Zusammenarbeit und Prozesse im Team, weil wir sie uns hart erarbeitet haben und noch lange nicht am Ende sind. In einem »Coffee Call« mit Michael geben wir gerne einen Einblick in unsere Kommunikationsstruktur und Remote-Kultur. Nice to see you! ✌️

    Häufige Fragen zum Artikel

    Wie stellt hej.build sicher, dass die Remote-Zusammenarbeit mit Bauprodukteherstellern genauso effizient läuft wie bei einer Agentur vor Ort?
    Jedes Kundenprojekt wird in Notion strukturiert dokumentiert, sodass alle Beteiligten jederzeit den aktuellen Stand einsehen können. Abstimmungen laufen nach dem Prinzip »Video vor Telefon vor Message vor E-Mail«, was Missverständnisse minimiert und Entscheidungswege verkürzt. Für Kund:innen bedeutet das: schnellere Reaktionszeiten und transparente Prozesse, ohne auf persönlichen Kontakt verzichten zu müssen.
    Lässt sich das Remote-Arbeitsmodell von hej.build auch auf interne Marketingteams bei Bauprodukteherstellern übertragen?
    Grundsätzlich ja, wobei der Schlüssel in klar definierten Kommunikationsregeln und einer durchdachten Tool-Landschaft liegt. Wichtig ist, dass Unternehmen nicht einfach Tools einführen, sondern zuerst Prozesse und Verantwortlichkeiten definieren. hej.build bietet in »Coffee Calls« konkrete Einblicke in die eigene Struktur und berät auf Wunsch auch zu Remote-Setups für Kundenteams.
    Wie funktioniert das Onboarding neuer Teammitglieder bei hej.build, wenn alle remote arbeiten?
    Neue Kolleg:innen durchlaufen ein intensives, mehrstufiges Onboarding, das sowohl fachliche Einarbeitung als auch persönliches Kennenlernen umfasst. Dazu gehören strukturierte Einführungen in alle Tools und Prozesse, begleitende One-on-One-Sessions und die bewusste Integration in nicht-berufliche Teamtermine. So entsteht von Anfang an Zugehörigkeit, auch ohne gemeinsames Büro.
    Welche Investitionen in Hardware und Ausstattung erwartet hej.build von Teammitgliedern im Homeoffice?
    hej.build betrachtet hochwertiges Arbeitsmaterial wie gute Kameras und Headsets nicht als optionale Extras, sondern als Grundvoraussetzung für professionelle Zusammenarbeit. Die Investition in Technik ist bewusste Entscheidung: Wer in Videokonferenzen mit Kund:innen schlecht zu sehen oder zu hören ist, verliert an Wirkung und Effizienz. Die konkrete Ausstattung wird individuell abgestimmt und ist Teil des professionellen Anspruchs an die eigene Arbeitsqualität.
    Wie lassen sich Workations und physische Treffen mit dem Tagesgeschäft einer Agentur für die Baubranche vereinbaren?
    Workations werden bei hej.build bewusst geplant und so terminiert, dass laufende Kundenprojekte nicht beeinträchtigt werden. Die Treffen dienen nicht nur dem Teambuilding, sondern werden auch für strategische Workshops und kreative Arbeitsphasen genutzt. Durch die eingespielten Remote-Prozesse bleibt das Team auch während einer Workation für Kund:innen erreichbar und arbeitsfähig.