Wie sollten Hersteller-Referenzen aufbereitet sein, damit sie Architekt:innen ansprechen?

ZielgruppeReferenzen
Erstellt: 15.06.25 Aktualisiert: 08.03.26 Lesezeit: 8 Minuten Autor:in: Hannes Eberlein
Gira-Website mit Tiny House-Referenz auf MacBook. Hersteller-Referenzkommunikation für Architekten.

Auf einen Blick

  • Architekt:innen bewerten Referenzen nach dem Projekt, nicht nach dem Produkt. Der architektonische Kontext entscheidet. 
  • Professionelle Architekturfotografie ist nicht optional, sondern Grundvoraussetzung für Glaubwürdigkeit.
  • Jede Referenz braucht strukturierte Projektdaten: Gebäudetyp, Büro, Standort, eingesetzte Produkte.
  • Filtermöglichkeiten nach Gebäudetypologie und Region machen Referenzdatenbanken für Planer:innen erst nutzbar.
  • Distribution über Architekturplattformen, Fachmedien und persönliche Objektbesuche erhöht die Reichweite gezielt.
Inhaltsverzeichnis

    Der erste Klick entscheidet

    Wenn Architekt:innen eine ihnen unbekannte Herstellerwebsite besuchen, ist ihr erster Klick fast immer derselbe: Sie navigieren zu den Referenzen. Hier entscheidet sich binnen Sekunden, ob sie das Unternehmen als kompetenten Partner wahrnehmen oder weiterscrollen.

    »Wir starten selten mit einem konkreten Bild, aber eine gute Referenz gibt uns eine klare Idee«, beschreibt Anni Rosenberg von brandherm + krumrey interior architecture aus unserem Architekturbeirat ihre Herangehensweise.

    Diese Einschätzung deckt sich mit den Erfahrungen aus unseren Projekten: Referenzen sind eines der wichtigsten und ergiebigsten Werkzeuge für die Kommunikation im Objektgeschäft. Gleichzeitig erleben wir regelmäßig, wie Unternehmen an diesem Punkt scheitern. Nicht aus mangelndem Willen, sondern weil Missverständnisse den Erfolg verhindern.

    Schluss mit den Missverständnissen

    Mythos 1: Nur bekannte Projekte überzeugen

    Der häufigste Irrglaube: Referenzen müssen spektakulär und allgemein bekannt sein. Prestige-Projekte wie der Burj Khalifa oder ein Luxus-Hotel stehen oft auf der Wunschliste insbesondere von Vertriebs-Teams. Doch Architekt:innen interessieren sich mehr für eine durchdachte Grundschule als für Superlative.

    Wichtig ist nicht der Bekanntheitsgrad, sondern die architektonische Qualität und die Lösung spezifischer Planungsherausforderungen. Eine innovative Bildungsarchitektur mit nachhaltigen Lösungen überzeugt planende Zielgruppen mehr als nur die prominente Adresse.

    Mythos 2: Größe gleich Relevanz

    Auch die Projektgröße ist zweitrangig. Architekt:innen suchen Inspiration und technische Lösungen, nicht und nicht immer nur die Elbphilharmonie oder das neueste Shoppingzentrum. Eine durchdachte Detaillösung in einem 50-Quadratmeter-Projekt kann wertvoller sein als oberflächliche Darstellungen von Großbauten. Das Ferienhaus »Kleine Bleibe« von Fröhlich Gaßner Architekten schaffte es auf die Shortlist des renommierten BDA-Architekturpreises – ein deutlicheres Qualitätssignal als jeder prominente Großbau.

    Mythos 3: Das Produkt muss sichtbar sein

    Der verbreitetste Irrtum: Nur sichtbare Produkte eignen sich für Referenzen. Falsch. Gerade technische oder konstruktive Produkte – von der Unterspannbahn bis zum Fliesenkleber – profitieren von professioneller Referenzkommunikation. Wichtig ist dabei, dass der Bauprodukthersteller vermittelt, dass und wie er Qualität und Langlebigkeit des Projekts beigetragen hat.

    Unser Architekturbeirat: Anni Rosenberg von brandherm + krumrey interior architecture (links), Claudia Radinger von studio applaus (Mitte) und Angelika van Putten von STUDIO van PUTTEN (rechts) geben Einblicke in die Erwartungen planender Zielgruppen.

    Was Architekt:innen wirklich suchen

    Die Erwartungshaltung der Zielgruppe lässt sich in drei Kernbedürfnisse unterteilen:

    Inspiration vor Information

    »Wir brauchen Referenzen, die Wirkung zeigen. Im Raum, im Licht, im Detail«, erklärt Anni Rosenberg ihre Anforderungen an Herstellerreferenzen. Architekt:innen nutzen Referenzen als visuellen Recherchepool für eigene Projekte. Sie sammeln Ideen in Pinterest-Boards, speichern Posts auf Instagram und durchforsten Website-Galerien auf der Suche nach dem perfekten Detail.

    Für Hersteller bedeutet das: Referenzen müssen über reine Produktdarstellung hinausgehen. Sie sind Türöffner in die Inspirationswelt der Planer:innen und das geschieht oft an der Grenze zwischen Beruf und Freizeit. Auch das eigene Produkt muss nicht auf jedem Foto sichtbar sein.

    Proof of Concept: Die Absicherung durch Kolleg:innen

    Architekt:innen arbeiten projektbezogen und tragen hohe Verantwortung. Bevor sie ein Produkt verbauen, suchen sie rationale Rückversicherung: Haben Kolleg:innen das bereits erfolgreich eingesetzt?

    Referenzen liefern diese Bestätigung. Sie zeigen, dass andere Planer:innen dem Hersteller und seinen Produkten bereits vertraut haben. Besonders wichtig: Das Produkt sollte im eingebauten Zustand zu sehen sein.

    Identifikation: Architekturkompetenz als Vertrauensbasis

    »Es geht nicht nur um Design, sondern um Identifikation«, bringt es Claudia Radinger von studio applaus auf den Punkt. Der kritischste Punkt: Können Sie als Hersteller gute von schlechter Architektur unterscheiden? Diese Frage entscheidet über Vertrauen oder Ablehnung. Architekt:innen wollen mit Partnern arbeiten, die ihre Sprache sprechen oder zumindest ihre Ansprüche verstehen.

    Von der Zufallsfindung zur Strategie

    Die größte Hürde liegt nicht in der Aufbereitung einzelner Referenzen, sondern im fehlenden System. »Weg von Einzelfall-Entscheidungen, hin zu klaren Kriterien und Prozessen – das ist für Euch ein großer Hebel«, fasst Katarina Wicht, unsere Expertin für Referenzprozesse, das zentrale Problem zusammen.

    In der Praxis bedeutet das:

    Wo kommen Referenzen her? Mal meldet der Vertrieb ein Projekt, mal stolpert das Marketing über ein Foto in einem Fachmagazin. Wer entscheidet über die Aufbereitung? Je nach Verfügbarkeit verschiedene Personen. Welches Budget steht zur Verfügung? Wird von Fall zu Fall entschieden.

    Die acht Schlüsselfragen

    Erfolgreiche Referenzkommunikation beginnt mit strategischer Klarheit. Acht Fragen haben sich in unseren Projekten als zentral erwiesen:

    Welche Ziele werden mit der Referenzkommunikation verfolgt?

    Über welche Kanäle sollen Referenzen kommuniziert werden?

    Wie können Referenzen für weiteren Content genutzt werden?

    Welche Zielgruppen sprechen wir primär an?

    Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Marketing und Vertrieb?

    Welche Objektarten stehen im Fokus?

    Welche Erfahrungswerte sollen einfließen?

    Welchen Stellenwert haben Referenzen im Marketingbudget?

    Diese Fragen sollten von Marketing und Vertrieb gemeinsam beantwortet werden. Nur dann lässt sich das Maximum aus jeder einzelnen Referenz herausholen.

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    Der Referenz-Workflow in der Praxis

    Ein funktionierender Referenzprozess steht und fällt mit der systematischen Projektidentifikation. Hier scheitern die meisten Unternehmen.

    Drei bewährte Identifikationsstrategien

    Newsletter-Screening: Abonnieren Sie redaktionelle Angebote aus der Architektur (Baunetz, Detail, architektur.aktuell) und scannen Sie systematisch nach Projekten mit Ihren Produkten. Diese Methode deckt regelmäßig Referenzen auf, die intern noch nicht bekannt waren.

    CRM-Integration: Definieren Sie klare Kriterien für »referenzverdächtige« Projekte und implementieren Sie eine einfache Checkbox im CRM. So können Vertrieb und Innendienst potenzielle Referenzen sofort markieren.

    Multiplikatoren-Netzwerk: Bauen Sie Beziehungen zu Architekturfotograf:innen auf, die Sie bei neuen Projekten informieren. Professionelle Fotograf:innen haben oft Listen mit Herstellerkontakten und prüfen bei Terminen, wessen Produkte verbaut sind.

    Die professionelle Referenzanfrage

    Architekturbüro vor Fotograf:in kontaktieren: Auch wenn die Urheberrechte immer bei den Fotograf:innen liegen, sollte der erste Kontakt zum planenden Büro gehen. Das zeigt Wertschätzung und öffnet Türen für weitere Kooperationen.

    Kleinere Büros bevorzugen: Etablierte Großbüros erhalten täglich Referenzanfragen. Kleinere Büros sind oft offener und schätzen die Reichweite, die Hersteller bieten können.

    Nutzungsrechte standardisieren: Entwickeln Sie Vorlagen für Nutzungsvereinbarungen. Das reduziert Komplexität und verhindert, dass Jahre später unklar ist, wofür Sie welche Bilder verwenden dürfen.

    Kreative Partnerschaften eingehen: Geben Sie Fotograf:innen Spielraum statt detaillierter Briefings. »Ausschließlich bei Sonnenschein, vier Übersichtsaufnahmen in diagonaler Perspektive« führt zu austauschbaren Ergebnissen. Storytelling braucht Flexibilität.

    Perspektivenwechsel als Storytelling-Element: Draufsicht auf private Dachterrasse mit Pool – zeigt architektonische Qualität aus ungewöhnlicher Perspektive. Fotograf: Philip KistnerProfessionelle Architekturfotografie zeigt Raumwirkung: Moderne Wohnraumgestaltung mit maßgeschneiderten Holzeinbauten und durchdachter Lichtführung. Fotograf: Philip Kistner

    Partnerschaften als Erfolgsfaktor

    Kooperationen bei der Referenzaufbereitung schaffen Win-Win-Situationen für alle Projektbeteiligten.

    Gemeinsame Fotoshootings

    Teilen Sie Kosten und Aufwand mit Architekturbüros oder anderen Herstellern. Das ermöglicht aufwendigere Produktionen. Jeder kann spezifische Anforderungen einbringen, ohne das gesamte Budget zu tragen.

    Awards und Erfolge gemeinsam feiern

    Unterstützen Sie Architekturbüros bei der Einreichung herausragender Projekte für Architekturpreise. Diese kaum genutzte Strategie birgt enormes Potenzial: Über die Finanzierung professioneller Dokumentation oder gemeinsame Erfolgskommunikation verwandeln Sie Referenzen in langfristige Partnerschaften und multiplizieren Ihre Reichweite.

    Wertschätzung für alle zeigen

    Nennen Sie in Referenzberichten immer alle Projektbeteiligten: Architekt:innen, Fotograf:innen, Fachplaner:innen. Diese Wertschätzung öffnet Türen für zukünftige Kooperationen.

    Mehr als nur ein Website-Thema

    Der klassische Referenzbericht auf der Website ist nur der Anfang. Wer Referenzen strategisch nutzt, entwickelt verschiedene Formate und Anwendungen.

    Der perfekte Referenzbericht

    Erfolgreiche Referenzberichte schaffen verschiedene Leseebenen:

    Große Bilder für visuelle Inspiration

    Kurze Textbausteine für schnelle Information

    Detailfotos für technische Einblicke

    Zitate von Projektbeteiligten für Authentizität

    Steckbrief mit allen relevanten Daten

    Wichtig: Erzählen Sie die Geschichte des Projekts, nicht nur die Ihres Produkts. Welche Herausforderungen waren zu lösen? Welche besonderen Anforderungen gab es? Wie tragen Ihre Produkte zur architektonischen Qualität bei? Fragen Sie für die Details bei den entsprechenden Architekturbüros nach.

    Zweitverwertung maximiert den Nutzen

    Daten aus unserem Architekturnewsletter für Gira zeigen: Referenzen performen deutlich besser als alle anderen Newsletter-Inhalte. Dieses Interesse sollten Sie nutzen:

    Newsletter: Einzelne Referenzen ausführlich vorstellen oder mehrere Projekte zu einem Themen-Newsletter bündeln

    Social Media: Einzelne Projektbilder für Pinterest-Boards sammeln (frühe Planungsphase), ausführliche Projektbeschreibungen mit technischen Details für LinkedIn-Posts

    Print: Hochwertige Fotobücher oder Broschüren mit ausgewählten Referenzen für Kundengespräche und Messen

    Whitepaper: 10-20-seitige technische Fallstudien mit Planungsdetails, Herausforderungen und Lösungsansätzen

    Best Practices aus der Praxis

    Case Study: Tiny House als Erfolgsreferenz

    Eine der erfolgreichsten Referenzen, die wir für Gira aufbereitet haben, ist ein Tiny House – 25 Quadratmeter mit perfekter architektonischer Qualität. Die Referenz funktioniert, weil sie eine Geschichte erzählt: Wie löst man auf kleinstem Raum komplexe technische Anforderungen?

    Materialinszenierung durch Detail-Shootings

    Ergänzen Sie bestehende Projektfotos durch eigene Detail-Shootings. Bringen Sie Ihre Produkte mit Materialien aus der Referenz zusammen und erweitern Sie so die Bildsprache. Das funktioniert besonders gut bei technischen Produkten, die in der Architekturfotografie oft untergehen.

    Content-Cluster für redaktionelle Themen

    Betrachten Sie Referenzen nicht isoliert, sondern entwickeln Sie Themenwelten: »Fünf Beispiele für nachhaltigen Schulbau« oder »Innovative Fassadenlösungen im Wohnungsbau«. Diese Cluster schaffen neue redaktionelle Möglichkeiten und verstärken die Positionierung Ihrer Expertise.

    Pinterest: Die unterschätzte Inspirationsquelle

    »Ich kenne keinen Architekten, der nicht mit Pinterest arbeitet. Zumindest in den ersten Leistungsphasen«, erklärt Angelika van Putten von STUDIO van PUTTEN. Diese Erkenntnis aus unserem Architekturbeirat unterstreicht die Bedeutung visueller Recherche für Planer:innen.

    Pinterest funktioniert als digitales Moodboard für die frühen Leistungsphasen – lange bevor konkrete Produktentscheidungen fallen. Hersteller, die hier präsent sind, positionieren sich in der entscheidenden Inspirationsphase.

    Die häufigsten Stolpersteine vermeiden

    Vertrieb für Mitarbeit motivieren

    Das Problem: Der Vertrieb ist oft überlastet und sieht Referenzdokumentation als zusätzliche Aufgabe. Die Lösung: Schaffen Sie einfache Meldesysteme (Teams-Channel, CRM-Checkbox) und zeigen Sie den direkten Nutzen für den Vertrieb auf. Gut aufbereitete Referenzen sind starke Verkaufsargumente.

    Nutzungsrechte sinnvoll handhaben

    Entwickeln Sie Standard-Nutzungsvereinbarungen, die für alle Beteiligten akzeptabel sind. Vermeiden Sie juristische »Schadenvermeidungs-Prosa« und setzen Sie auf übersichtliche, partnerschaftliche Vereinbarungen.

    Budget richtig einsetzen

    Investieren Sie in wenige, dafür hochwertige Referenzen statt in viele mittelmäßige. Ein gut aufbereitetes Projekt bringt mehr als zehn schlecht fotografierte.

    Ausblick: Referenzen strategisch nutzen

    Erfolgreiche Referenzkommunikation verbindet systematisches Vorgehen mit kreativer Aufbereitung. Sie denkt in Lösungen statt in Produkten und nutzt jede Referenz als Ausgangspunkt für weiteren Content.

    Der Hebel liegt im System: Weg von Einzelfallentscheidungen, hin zu klaren Prozessen und definierten Zielen. Wer diesen Schritt geht, erschließt sich nicht nur eines der besten Kommunikationsinstrumente im Objektgeschäft sondern baut Vertrauen zu planenden Zielgruppen auf.

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    Häufige Fragen zum Artikel

    Wie überzeugen wir Architekturbüros, uns ihre Projekte als Referenz freizugeben?
    Der wichtigste Hebel ist Gegenseitigkeit: Bieten Sie professionelle Architekturfotografie an, die auch das Büro für seine eigene Kommunikation nutzen kann. Viele kleinere Büros haben kein Budget für hochwertige Projektfotografie und nehmen dieses Angebot dankbar an. Klären Sie die Nutzungsrechte von Anfang an transparent und stellen Sie sicher, dass das Büro in jeder Veröffentlichung korrekt genannt wird.
    Wie viele Referenzen brauchen wir mindestens, damit unsere Referenzseite für Planer:innen funktioniert?
    Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern die Abdeckung Ihrer relevanten Gebäudetypologien. Wenn Sie beispielsweise auf Bildungsbauten, Büro und Wohnen setzen, brauchen Sie pro Typologie mindestens drei bis fünf gut aufbereitete Referenzen, damit Architekt:innen sich ein belastbares Bild machen können. Starten Sie lieber mit zehn exzellenten Referenzen als mit 50 mittelmäßigen.
    Welche Projektdaten sollten wir bei jeder Referenz strukturiert angeben?
    Als Minimum gehören dazu: Gebäudetyp, Standort, Architekturbüro bzw. Innenarchitekturbüro, Fertigstellungsjahr, eingesetzte Produkte und idealerweise die Projektgröße. Planer:innen nutzen diese Daten, um schnell einzuschätzen, ob eine Referenz für ihr eigenes Vorhaben relevant ist. Wenn Sie zusätzlich Angaben zu besonderen Anforderungen machen (z. B. Brandschutz, Akustik, Nachhaltigkeit), erhöhen Sie den fachlichen Nutzen deutlich.
    Lohnt sich professionelle Architekturfotografie auch für Produkte, die im fertigen Gebäude unsichtbar sind?
    Gerade dann lohnt sie sich besonders. Denn bei nicht sichtbaren Produkten wie Dämmstoffen, Abdichtungen oder Befestigungssystemen ist die Referenz oft der einzige visuelle Beweis dafür, dass Ihr Produkt in einem qualitativ hochwertigen Projekt verbaut wurde. Ergänzen Sie die Architekturfotos um Detailaufnahmen aus der Bauphase oder technische Schnitte, die Ihre Leistung im Kontext des Gesamtprojekts zeigen.
    Wie binden wir den Vertrieb systematisch in die Referenzgewinnung ein, ohne dass es an Einzelpersonen hängt?
    Definieren Sie klare Kriterien, ab wann ein Projekt als Referenzkandidat gemeldet werden soll, etwa ab einer bestimmten Gebäudetypologie, Projektgröße oder bei Zusammenarbeit mit renommierten Büros. Integrieren Sie die Meldung in bestehende Vertriebsprozesse, z. B. als festen Punkt im CRM bei Projektabschluss. Ein einfaches Meldeformular mit fünf bis sechs Feldern senkt die Hemmschwelle erheblich und sorgt dafür, dass vielversprechende Projekte nicht untergehen.